Kalbshaxe

geschmorte Kalbshaxe

Zutaten

Eine Kalbshaxe (lass Dir von Deinem Metzger nicht zuviel Häutelwerk außen abschneiden, das gehört einfach dazu)
Möhren
Knollensellerie
Salbeiblätter
Zwiebeln
ev. Petersilienwurzel
Knoblauch (nach Geschmack)
Tomatenmark
Pfeffer
Salz
etwas Weisswein
Sonnenblumenöl oder Butaris
Butter

Zubereitung

Leeren Bräter in den Backofen geben und Backofen auf 200°C vorheizen.
Zwischenzeitlich Gemüse putzen und in nicht zu kleine Stücke teilen.
Etwas Fett in den heißen Bräter geben und die mit Salz und Pfeffer gewürzte Haxe rundherum anbraten. Das Röstgemüse und etwas Tomatenmark dazugeben. Nach ca. 30 Minuten mit dem Wein ablöschen. Bräter andecken und bei etwas niedrigender Temperatur von ca. 180°C schmoren lassen. Ca. 20 Minuten vor Ende der Bratzeit die Haxe mit Butter bestreichen und offen etwas bräunen lassen.

Nach nun insgesamt 3 1/2 Stunden kommt die Haxe aus dem Ofen und wir überprüfen den Gargrad. Ideal ist, wenn das Fleisch sich leicht vom Knochen lösen lässt und sich in einzelne Muskelstränge teilen läßt.

Aus dem Bratensatz und – falls gewünscht – aus dem pürierten Röstgemüse die Sosse zubereiten.

Kalbshaxe

Als Beilage eignen sich jede Art von frischem Gemüse und Serviettenknödel.

 

 

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Mohnstriezel

Mohnkuchen

 

 

 

 

 

 

Ein Rezept meiner Schwester Helga

Zutaten

Teig

500 g Mehl
250 ml Milch
20 g Hefe
100 g Zucker
100 g Butter
3 Eidotter
Zitronenschale, abgerieben
1 Prise Salz

Füllung

500 g Mohn, gemahlen
500 ml Milch
250 g Zucker
1-2 Eier
40 g Butter
100 g süße Mandeln, gerieben
350 g Zucker
1-2 El. Sultaninen

Zubereitung

Aus den Zutaten einen Hefeteig zubereiten. Auf einem mit Mehl bestreuten Nudelbrett zu einem fingerdicken Rechteck ausrollen und mit folgender erkalteten Füllung bestreichen: Den Mohn mit der kochenden Milch überbrühen, 1 Stunde stehenlassen und dann mit den übrigen Zutaten gut mischen.

Den bestrichenen Teig (Ränder 3 cm frei lassen) zu einem brotähnlichen Laib zusammenrollen, auf ein gut gebuttertes Blech legen, nochmals gehen lassen, mit Eigelb bestreichen und zu schöner Farbe backen.

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Krautwickel

Zutaten

1 Kopf Filderkraut (Weißkohl), möglichst nicht zu fest gewachsen
500 g Hackfleisch, gemischt
100 g Rauchfleisch, mit dem Hackfleisch beim Metzger durchlassen
2 Brötchen, eingeweicht
2 Zwiebeln, kleingeschnitten
2 Eier
1 Bund Petersilie, glattblättrig
100 g fetter Speck, in Streifen geschnitten
1 Dose Tomaten, geschält
2-3 Maggi Brühwürfel
2 EL Butter
2 EL Mehl
1 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Muskat
2 EL Öl
2 EL Tomatenmark

Zubereitung

Das Weißkraut in ganzen Blättern in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser einige Minuten anbrühen, damit sie gerade weich werden.

Das eingeweichte Brötchen ausdrücken und zusammen mit dem Hackfleisch, dem Peterle (manche sagen auch Petersilie), Zwiebel, Salz, Pfeffer, Muskat und dem Ei zu einer Masse verkneten. Zwei oder drei Krautblätter zu einem Nest aufeinander legen und mit Hackfleisch füllen (2-3 EL Menge). Die Nester zusammen wickeln und mit Bindfaden oder kleinem Spieß zusammen heften. Das Hackfleisch mag für 6 bis 8 Wickel reichen.

Bratentopf mit Öl und Speck erhitzen und die Krautwickel kurz anbraten, dann aus dem Topf herausnehmen. Ein Stück Butter in dem Topf schmelzen, mit 1 EL Mehl eine braune Schwitze herstellen und mit 1/2 Liter warmen Wasser ablöschen (rühren!). Tomatenmark, Tomaten, Brühwürfel und Salz in die Soße rühren, aufkochen. Krautwickel in die Sauce legen und etwa eine Stunde köcheln lassen.

Am Schluss überbacken, bis die Krautwickel eine schöne Farbe haben, Creme Fraiche hinzugeben und ggf. mit Streuwürze abschmecken. Dazu passen Salzkartoffeln, Kartoffelbrei oder auch nur eine Scheibe gutes Brot.

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Königsberger Klopse

Zutaten

1 kg Hackfleisch, gemischt
200 g Rauchfleisch, zusammen mit Hackfleisch durch Fleischwolf lassen
3-4 Stück Brötchen, altbacken
6 Stück Sardellenfilets, mit Gabel zu Paste zerdrücken
2 Eier
2 Zwiebeln, klein gewürfelt
Petersilie, kleingehackt
Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Sud

1 L Fleischbrühe, Würfel
1 Lorbeerblatt
8 Pfefferkörner
6 Pimentkörner

Sosse

50 g Butter
50 g Mehl
1 Glas Kapern
Zitronensaft
Senf, Dijon
Essig
1 Prise Zucker
Sahne, süß

Zubereitung

Zutaten mischen und zu kleinen Klopsen formen und in den heißen Sud legen. Kurz aufkochen und ca, 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Wenn Klopse oben schwimmen sind sie gar. Die Klopse mit einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen und beiseite legen.

Mit der Butter und dem Mehl eine weiße Mehlschwitze fertigen. Mit dem Sud aufgießen und köcheln lassen bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Mit Zitrone, Senf Zucker und Salz abschmecken. Die Klopse und die Kapern mit einem Teil des Kapernessig in die Soße einlegen und erhitzen. Nicht mehr kochen! Falls die Soße zu dünn ist, kann man sie mit einem Eigelb noch legieren.

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Coq au Riesling

Coq au Riesling

 Zutaten

1 Huhn, ca. 1 kg
4 Schalotten, fein hacken
Petersilie
Sonnenblumenöl, oder anderes
40 g Butter
Pfeffer, schwarz aus der Mühle
Muskatnuss, gerieben
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Estragon oder 1 TL getrocknet
Cognac
Champignons
Mehl
Creme fraiche
1 Eigelb
25 ml Riesling, trocken
Suppengrün (Karotte, Selllerie, Lauch, Petersilie)

Zubereitung

Huhn in Stücke zerteilen. Aus der Karkasse, Innereien, Abfällen, Suppengrün und Wasser ca. 250 ml Fond herstellen und beiseite stellen. Hühnerteile salzen, pfeffern und mit wenig Muskat bestreuen. Anschließend mit Mehl bestreuen und leicht andrücken, damit das Mehl etwas haftet.

Die Hühnerteile in einer Pfanne mit Öl und Butter anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Danach Hühnerteile in einen Bräter legen und in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen schieben und mit Cognac flambieren. Schalotten, Knoblauch, Estragon und Petersilie fein hacken und auf die Hühnerteile streuen, im offenen Bräter kurz weiter braten lassen. Wein und Fonds dazugießen und ca. 25 Minuten im geschlossenen Bräter braten.

Kurz vor Ende der gesamten Bratzeit (ca. 40 Minuten) die Champignongs dazugeben, Creme fraiche und Eigelb unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nicht mehr kochen lassen, sonnst gerinnt das Eigelb.

Huhn in Riesling

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Saltimbocca alla romana

Zutaten

400 g Kalbfleisch (Oberschale, Nuss oder Rücken), oder Schweinerücken
4 Scheiben luftgetrockneter Schinken (z.B. Parmaschinken)
4-6 Salbeiblätter, frisch
Salz
Pfeffer
Butterschmalz zum Anbraten

Für die Sauce

1 Glas Madeira, Marsala oder Vin Santo
1 EL Butter
etwas Brühe od. Brühwürfel
Salz
Pfeffer
1 Thymianzweig od. getrockneter Thymian
1 Spritzer Zitrone

Zubereitung

Das Fleisch in vier längliche Stücke schneiden und etwas flach klopfen. Innen und außen mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Eine Hälfte mit dem Schinken und einem oder zwei Salbeiblättern belegen. Fleisch zusammenklappen, so dass sich die Füllung innen befindet! Mit einem Zahnstocher die beiden Hälften des Fleisches befestigen. Butterschmalz in Pfanne erhitzen und das Fleisch auf jeder Seite ca. 1-2 Minuten (je nach Dicke des Fleisches) anbraten, so dass das Fleisch leicht angebräunt ist. Vor dem Wenden das Fleisch leicht salzen, da der Schinken schon Salz enthält! Fleisch aus der Pfanne nehmen und im Backofen (100 Grad) warm stellen.

Die Pfanne stark erhitzen. Den Bratensatz mit Süßwein, nach Wunsch auch mit Apfel- oder Traubensaft ablöschen, immer nur einen guten Schuss angießen und einkochen. Erst wenn die Hälfte verkocht ist, den nächsten hinzufügen, bis am Ende ein halbes Tässchen aromatischer, geradezu sirupartiger Sud übrig ist. Anschließend noch mit etwas Brühe verdünnen, damit die Soße nicht zu sehr nach Wein schmeckt sowie den ausgetretenen Fleischsaft des warmgehaltenen Fleisches dazugeben. Die eiskalte Butter in Würfeln einschwenken, nach Belieben auch mit einem Schneebesen oder mit dem Mixstab untermixen. Abschmecken, eventuell sogar mit einem Spritzer Zitronensaft. Die Schnitzel auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit dieser Soße beträufeln.

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Roast Beef

Die hier beschriebene Methode habe ich aus einem amerikanischen Forum. Ich kann sie ohne Einschränkung empfehlen, trotz der etwas ungewöhnlichen Garmethode! Die Größe des Fleischstücks ist unerheblich für die Bratzeit!

Zutaten

1 Roast Beef (Hohe Rippe mit Fettschicht und nicht ausgebeint mit 2-6 Rippen) ca. 2 – 5 kg
1 Knoblauchzehe
Pfeffer, Kräuter und Gewürze nach Geschmack.
Nicht salzen!!!

Zubereitung

Die folgende Anleitung ist für ein medium / rare Roast Beef geeignet. Der zeitliche Ablauf unterstellt das der Braten gegen 18:30 – 19:00 Uhr servierfähig ist.

Das Fleisch rechtzeitig (am Vorabend) aus dem Kühlschrank nehmen, und auf Zimmertemperatur bringen und mit den Gewürzen und Kräutern einreiben. Anschließend gegen 9:30 Uhr in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen auf den Rost mit Tropfpfanne gegeben werden kann. Nach 1 Stunde den Backofen ausschalten und den Backofen nicht mehr öffnen!!!

1-1,5 Stunden vor dem geplanten Servieren (ca. 17:00 – 17:30) den Backofen erneut auf 200 °C erhitzen. Den Braten nach einer weitere Stunde aus dem Ofen nehmen und für ca. 15 Minuten – mit Alufolie abgedeckt – ruhen lassen. Anschließend aufschneiden und servieren.

Ich benütze allerdings zur Kontrolle der Kerntemperatur des Fleischen ein digitales Fleischtermometer mit Kabel, dass ich von Anfang an in den Braten steche. Hiermit kann man die gewünschten Garstufe exakt kontrollieren.

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Ragout fin

Zutaten

600 g Kalbsschulter
500 g Kalbsknochen (in kleine Stücke schneider lassen)
1 Kalbszunge, klein (frisch od. gepökelt)
1 Kalbsbries (ca, 200 g)
1 Hühnerbrust (2 Hälften)
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel, groß, in grobe Stücke schneiden
2 Lorbeerblätter
100 g Butter
Mehl
1,5 L Kalbsbrühe (ensteht beim Kochen des Fleisches)
2 Eigelb
Sahne, süss
Creme fraiche
Zitronensaft, frisch ausgepresst
10 Pfefferkörner
5 Pimentkörner
2-3 L Wasser
200 ml Weißwein, trocken
10 Champignons, in kleine Stücke geschnitten
1 Petersilienwurzel
Worcestersauce (Am Besten das Original von Lea & Perrins)

Zubereitung

Das Ragout fin kann man sehr gut am Vorabend weitgehend vorbereitet werden, so dass es am nächsten Tag fertig gestellt werden kann

1. Tag

Topf mit den Knochenscheiben auslegen mit so viel Wasser auffüllen (ca. 2 – 3 L Wasser), dass später noch alle Fleischstücke hineinpassen. Ohne Deckel zum Kochen bringen. Der Schaum, der beim Aufkochen entsteht mit Schaumlöffel entfernen. Sud auf kleiner Flamme köcheln lassen. Kalbszunge gut abwaschen, Fett und Knorpel abschneiden und in den Sud geben. Suppengrün, Zwiebel, Petersilienwurzel (alles kleingeschnitten), Lorbeerblätter, Pfeffer- und Pimentkörner sowie den Wein hinzugeben. Sud etwas salzen.

In der Zwischenzeit Kalbfleisch kurz von allen Seiten anbraten und 15 min nach Zugabe der Kalbszunge in den Topf geben und alles auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Kalbsbries unter fließendem kalten Wasser gründlich waschen, bis kein Blut mehr austritt. Zusammen mit den gehäuteten Hühnerbrüstchen nach 40 min in den Sud geben und weiter gar ziehen lassen. Nach insgesamt 60 Minuten Topf vom Herd nehmen und den Topf – so wie er ist – bis zum Nächsten Tag kühl stellen.

2. Tag

Das Fett, dass sich durch das Erkalten des Suds an der Oberfläche abgesetzt hat, vorsichtig mit einem Schaumlöffel od. dergleichen entfernen. Den Sud abgießen, durch ein Sieb geben und beiseite stellen. Fleischstücke entnehmen, Zunge und Bries häuten. Alle Fleischteile in ca. 1 cm Würfel schneiden, bzw. das Bries zerzupfen.

In einem ausreichend großen Topf aus Butter und Mehl eine helle Roux (Mehlschwitze) unter ständigem Rühren herstellen. Nach und nach mit so viel Kalbsbrühe angießen und unter häufigem Rühren durchkochen, bis eine sämige Sauce entsteht, die man ca. 10 Minuten unter ständigem Rühren (kann ansetzen!) köcheln lässt. Die Sauce nicht zu dünn werden lassen. Kleingeschnittenes Fleisch und Champignons in der Sauce langsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Worcestersauce abschmecken. Mit Sahne und Creme Fraiche verfeinern, wobei die Menge Geschmacksache ist. Das Ragout sollte aber noch nach Fleisch schmecken und nicht nach Sahne! Nochmals erhitzen, da nach dem im Folgenden beschriebenen Zufügen des Eigelbs, das Ragout fin nicht mehr aufgekocht werden darf (Eigelb flockt sonnst aus!!!)

Eigelb mit Sahne verquirlen und angießen. Nicht mehr zum Kochen kommen lassen, aber heiß servieren.

Als Vorspeise in Blätterteig Pastetchen oder in Jakobsmuschel Schalen. Mit frischem Salat, Baguette und/oder Reis als leichtes Hauptgericht. Eventuell auch überbacken mit Semmelbröseln, Emmentaler, Butterflöckchen.

Die Menge ist für ca. 10 Personen geeignet

Hinweis: Für die schnelle Küche lassen sich die Fleischwürfel auch gut eingefroren auf Vorrat halten.

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Forelle im Wurzelsud

Forelle blau

Zutaten

Sud

1 Karotte
2 Zwiebeln,
1 Stange Lauch
100 g Knollensellerie
1 TL Senfkörner
2 Lorbeerblätter
1 Sträuschen Thymian
1 Bund Petersilie
4 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
1 TL schwarzer Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Salz
Zucker
1 Stück Ingwer, soweit vorhanden
Wasser
1 Flasche Weisswein
Essig oder Essigessenz

Gemüsebeilage

3 Karotten
2 Stangen Lauch
200 g Knollensellerie

Sahnemeerrettich

200 g süsse Sahne
Salz
Zucker
1 Stück frischer Merrettich oder im Glas

Zubereitung

Für den Sud, das Gemüse kleinschneiden und zusammen mit den anderen Gewürzen und Kräutern mit etwas Wasser aufkochen und ziehen lassen. Anschließend mit dem Wein auffüllen und mit Essig, Salz und Zucker abschmecken. Der Sud sollte kräftig, leicht salzig, säerlich schmecken.

Für die Gemüsebeilage, den Lauch und den Sellerie in Streifen kleinschneiden. Die Karotten in ovale, schräg geschnittenen Scheiben schneiden. Anschließend nacheinander in siedendem leicht gesalzenem Wasser blanchieren und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Dadurch behält das Gemüse seine kräftige Farbe. Zum Aufwärmen später in einem Topf mit etwas Butter erhitzen oder in der Mikrowelle erhitzen. Das Blanchierwasser zum Sud hinzugeben.

Die süße Sahne mit ewas Salz und Zucker steif schlagen und den geriebenen Merrettich unterheben.

Den Sud zum Kochen bringen. Die Fische in den Sud geben, und den Topf abdecken. Der Sud sollte jetzt nicht mehr kochen!! Die Garzeit, die von der Größe der Fische abhängig ist beträgt zwischen 9-13 Minuten. Der Fisch ist gar, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt. Die Fische vorsichtig aus dem Sud heben und auf eine vorgewärmte Platte legen. Die Fische anschließend filettieren oder im Ganzen auf vorgewärmten Tellern mit der Gemüsebeilage und dem Sahnemerrettich servieren. Über den Fisch schließlich eine Kelle des heißen Sud geben. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln und grüner Salat, begleitet von einem kalten trockenem Riesling oder fränkischen Sylvaner.

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gebackener Hering, schwedisch

Zutaten

4 grüne Heringe, ohne Kopf
Dill, frisch
1 TL Fischlake, von eigelegten Sardinen od. Anchovis
geriebenes Weißbrot oder altbackene Brötchen
1 Ei
Salz, Pfeffer
Butterpflöckchen
Butaris (Butterschmalz)

Zubereitung

Die Heringe filettieren und mit der Hautseite nach unten paarweise auf ein Brett legen. Mit ein paar Tropfen der Lake beträufeln, salzen und pfeffern. Eine Heringshälfte jeweils mit Dill und Butterflöckchen belegen.

Anschließend mit der Hautseite nach außen zusammenklappen und ggf. mit Zahnstochern zusammenstecken. Leicht Salzen und pfeffern. Mit Mehl bestäuben, in geschlagenem Ei wälzen und mit den geriebenen Semmelbrösel panieren.

Backofen auf 250 ° Celsius vorheizen. In die heiße Pfanne oder flachem Bräter (Glas) etwas Butaris geben. Die Heringe in der Pfanne in den offenen Bräter geben zwischendurch einmal wenden und ca. 10 Minuten braten, bis sie schön goldgelb sind. Dazu reicht man Bratkartoffeln oder Baguette.

Pro Person rechnet man 1-2 Heringe

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