Serviettenknödel


Serviettenknödel sind eine ideale Beilage zu gebratenem Fleisch mit Soße. Aber auch kalt aufgeschnitten und leicht in Butter angeröstet, sind sie ein köstlicher Snack.

Zutaten

7-8 Brötchen oder Weißbrot, altbacken (ca. 2-3 Tage alt)
250 ml Milch, heiß
3-4 Eier
1 Zwiebel, kleingeschnitten
1 Bund Petersilie, kleingehackt
50 g Mehl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss, gerieben

Zubereitung

Die Brötchen oder das Weißbrot in Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben und salzen. Die heiße Milch sorgfältig über die Brotwürfel verteilen. Danach abdecken, z.B. mit einem Teller und ca. 10 Minuten ziehen, bzw. dämpfen lassen.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln und Petersilie zusammen mit einem kleinen Stückchen Butter glasig dünsten und etwas abkühlen lassen. Die Brotwürfelmasse mit den Eiern, den Zwiebeln/Petersilie, dem Mehl und etwas Muskatnuss zu einem lockeren Teig mit den Händen verarbeiten. Nucht zu lange vermischen!
Die Masse sollte stabil, aber nicht fest sein.

Die Teigmasse anschließend auf der Mitte einer nassen Serviette, oder mit Frischhaltefolie zu einer Wurst formen,

die Serviette fest zubinden und in einem ovalen Topf mit schwach siedenden, leicht gesalzenen Wasser ca. 40 Minuten gar ziehen lassen.

Nach Ende der Garzeit. die Serviette vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf ein Brett legen.

Die Serviette entfernen und den Knödel mit dem befeuchteten Brotmesser (zackige Schneide) vorsichtig in ca. 1-1,5 cm dünne Scheiben schneiden. Dabei nicht drücken, damit die Scheiben schön locker bleiben.

Die Scheiben auf einem vorgewärmten Teller servieren.

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Fürst Pückler-Eistorte à la Wolfgang Meißner

 

Zutaten

Grundmasse

1 Kuvertüre Halb-bitter
1 Vanille
Preiselbeeren
1500 ml süße Sahne
3 Eier
10 Eigelb
2 Tasse Zucker
1 Bisquitboden, 1,5 cm dick

Zubereitung

Eimasse mit Zucker aufschlagen. Sahne ohne Zucker schlagen und unter die Eimasse heben (Grundmasse).

Die Grundmasse kann mit verschiedenen Zutaten vermischt werden. Bei Fürst Pückler ist folgende Schichtenfolge notwendig:

untere Schicht: schwarz (Kuvertüre) mittlere Schicht: rot (Preißelbeeren) obere Schicht: gelb (Vanille)

Diese Masse wird Eisparfait genannt. Sie kann in verschiedene Formen gefüllt werden. Anschließend wird das Parfait für 24 Stunden tiefgefroren. Zum Anscheiden Messer mit heißem Wasser abspülen und Parfait in Stücke schneiden. Vor dem Servieren ca. 10 Minuten stehen lassen.

Variation:
Als unterste Schicht kann das Parfait mit einen dünnen Bisquitboden (ca. 1,5 cm) unterlegt werden

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Liechtensteiner Bohnensuppe

 

Zutaten

400 g getrocknete weisse Bohnen
1 EL Butter
2 Zwiebeln (fein gehackt)
1 Stange Lauch (in Streifen)
1/2 Sellerieknolle (in Scheiben)
6  Karotten (in Rädchen)
2-3 l Wasser
250g Rollgerste (Graupen)
300 g Kasseler vom Hals, am Stück
3 Tomaten
Maggiwürfel nach Belieben
1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

Die Bohnen über Nacht einweichen. Einweichwasser abschütten. Die Butter zergehen lassen. Zuerst die Zwiebel glasig dämpfen, dann das übrige Gemüse beigeben. Durchdämpfen lassen. Mit dem Wasser ablöschen, die Maggiwürfel, Graupen und das Fleisch beigeben. Nach 1 Stunde die Tomaten hinzugeben. Auf dem Hern zum Kochen bringen. Anschließlich in dem auf 180 °C vorgeheizten Backofen 2 Stunden ziehen lassen.

Die Garzeit kontrollieren, dmit dei Bohnen nicht zu weich werden. GGf. noch Wasser zufügen, falls der Eintopf zu dick geworden ist. Das Fleich in kleine Würfel schneiden. Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.

Die nicht verwendete Suppe möglichst schnell portioniert einfrieren, damit Bohnen und Graupen nicht weiter aufquellen.

Anmerkungen

Quelle:
Kochen wie im Fürstentum Liechtenstein, Was Grußmutter noch wusste, SWR 3 Folge 276 vom 7. April 2002. Koch/Köchin: Kathrin Rüegg und Werner O. Feißt

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Rote Bete Salat – klassisch

Zutaten:

1 kg Rote Bete, vorgegart
2 Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten
ca. 100 ml Gemüsebrühe
Kümmel
3 Lorbeerblätter
3 Nelken
Zucker
ca. 5 EL Essig
Salz oder grobes Meersalz
Pfeffer, schwarz aus der Mühle
nach Bedarf: Frischer Meerrettich

Zubereitung:

Rote Beete mit Gummihandschuhen in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. In einer ausreichend großen Schüssel die Rote Beet Scheiben zusammen mit den Zwiebelscheiben schichten und mit den Gewürzen bedecken. Mit siedender Brühe übergießen, den Essig hinzugebenund anschließend abschmecken und ggf. nachwürzen.

Den Salat abdecken und abkühlen lassen. Anschließend im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen.Vor dem Servieren ggf. mit frisch geriebenen Meerrettich abrunden.

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Hummerfond

Zutaten:

1-2 Hummerkarkassen (Schalen, dünne Arme) kleingehackt. Von den Innereien ggf. den Coraill (nur bei weiblichen Tieren) und den Mageninhalt entfernen.
1 EL Olivenöl
ca. 150 g klein geschnittene Schalotten, Karotten, Lauch und Stangensellerie
2 kleine Tomaten, zerschnitten
1 EL Tomatenpüree
1-2 Glas Cognac
3 dl Fischfond zur Geschmacksverstärkung (falls vorhanden)
1 Lorbeerblatt
etwas geriebenen frischen Ingwer
etwas Anis (oder Noilly Prat), Koriandersamen und nach Belieben Kümmel (alles etwas angestossen.)

Hinweis: Der Fond wird ohne Salz hergestellt und erst bei der späteren Verwendung z.B. als Sauce hinzugefügt.

Zubereitung:Die Hummerkarkassen säubern und klein hacken. Karkassen auf ein Backbleck verteilen und im auf 250 Grad vorgeheizten Backofen zunächst ca. 10 Minuten trocknen lassen. Anschließend das Olivenöl dazugeben und zusammen mit dem Gemüse und Tomatenmark im Ofen bei hoher Temperatur weitere 15 Miniten kräftig anrösten. Am Schluss mit Cognac ablöschen.

Anschließend alles in einen ausreichend großen Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen, so dass der Inhalt gerade so bedeckt ist. Aufkochen lassen und immer wieder den Schaum entfernen. Nun die Gewürze dazugeben und den offenen Topf ca. 45 Minuten köcheln lassen. Dann durch ein Sieb geben und anschliessend wieder im Topf auf die gewünschte Konzentration reduzieren und nach Belieben weiterverwenden. Der Fond sollte einen intensiven süsslichen Hummergeschmack haben! Nun kann der Fond weiter verarbeitet werden oder in kleinen Portionen eingefroren werden.

Bei Verwendung als Sauce, z.B. für Pastagerichte, den Fond mit Salz, weißem Pfeffer und wenig Cayennepfeffer nach eigenem Geschmack würzen und mit geschlagener süsser Sahne und kalten Butterstückchen zu einer sämigen Sauce mit dem Stabmixer montieren.

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Spätzle

Spätzle sind die Standardbeilage der Schwaben. Jede Hausfrau hat ihr eigenes Spezialrezept. Hier mein bewährtes Rezept. Ich füge zu dem Mehl etwas Gries. Die Spätzle werden dadurch etwas bissfester.

Zutaten:

200g Mehl
2 EL Gries
3 Eier
2 Eigelb
Salz
1 Prise Muskat
2 EL Mineralwasser (nach Bedarf)

Zubereitung:

Aus allen Zutaten einen nicht zu festen Teig mit dem Handrührer (Knethaken verwenden) herstellen, ggf. noch etwas Mineralwasser unterkneten. Den Teig etwas eine Stunde ruhen lassen und dann nach und nach auf ein angefeuchtetes Spätzlebrett streichen und mit einem Teigschaber oder Messer zügig in dünnen Streifen in kochendes, gesalzenes Wasser abschaben. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle herausnehmen, und in einen Seiher (Sieb) geben und  die Spätzle mit kaltem Wasser abschrecken und kühl stellen bis sie verwendet werden. Vor dem Servieren entweder nochmals kurz in heißem Wasser erwärmen und abtropfen lassen oder in erwärmter Butter schwenken und servieren.

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Gedünstete Hühnerleber

Das Originalrezept „Gedünstete Hühnerleber im Wok“ stammt von Wok-Blogger (www.wok-set.de). Es wurde von mir nachgekocht und abgewandelt.
Ideale Beilage ist Basmatis- oder Klebreis. Anstelle von Hühnerleber eignet sich auch Hühnerbrust.

Zutaten:

Hauptzutaten
500 g Hühnerleber
½ EL Mondamin
2 El zerkleinerten Ingwer
5 El zerkleinerte Zwiebeln
3 Frühlingszwiebeln
1½ El Reiswein oder Weißwein
Koriander, frisch
1 Knoblauchzehe, zerhackt
Öl (Sonnenblumen, oder Olivenöl)
Gemüse nach Wahl, wie z.B. Möhren in Scheiben geschnitten, Zuccini und Pak Choi

Für die Marinade
1½ Tl Salz
1½ Tl Zuckeroder 1 EL Honig
2 El dunkle Sojasoße
1 Tl frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
3 Tl Worcestersoße
3 Tl Reiswein oder Weißwein

 

Für die Soße
½ El Mondamin
250 ml Wasser/Hühnerbrühe, instant
3½ Tl dunkle Sojasoße
1½ Tl Worcestersoße
Zubereitung:

Lebern säubern und in je 2 oder 3 Stücke schneiden, anschließend abspülen und mit Papierhandtuch trocknen. Die Leberstücke in einer Plastiktüte mit der vorher hergestellten Marinade 1 bis 2 Stunden lang marinieren.

Gemüse in der Pfanne mit wenig Öl stark anrösten. Es sollte noch Biss haben.  Beiseite stellen.

Ingwer, Knoblauch und die Zwiebeln im Wok oder Pfanne unter ständigem Rühren in etwas Öl anbraten. Die mit Speisestärke bestäubte Hühnerleberstücke dazu geben und unter Rühren ca. 2 Minuten lang braten.

Anschließend den Reiswein hinzu fügen und, wenn er zu brutzeln aufhört, die Hitze runterschalten und einen Deckel auf den Wok legen und 1 Minute weiter köcheln lassen.

Nun die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, den Koriander und das vorgegarte Gemüse dazu geben und eine weitere Minute mit Deckel köcheln lassen. Danach den Deckel herunter nehmen und ein Teil der vorher getrennt fertiggestellte Sauce hinein geben und die Hitze kurz nochmal hoch drehen. Ggf. etwas mehr Flüssigkeit (Hühnerbrühe) dazu geben. Anschließend mit Reis servieren. Rest der Sauce getrennt reichen.

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Schnecken a la Ditha

Zutaten:

2 Rollen frischer Blätterteig

Füllung

1 Bergsalami (Aldi) 300g,
1 Packung Hinterschinken (200 g)
200g Gouda
1/2 Becher Schmand
1 Ei
Petersilie
abschmecken mit Pfeffer und Salz oder Senf

Zubereitung:

Zutaten der Füllung durch den Fleischwolf drehen und kneten. Blätterteig aufrollen und mit der Füllung bestreichen, einen ca. 2 cm breiten Rand lassen und mit der breiten Seite aufrollen.
In ca. 2-3 cm breite Scheiben schneiden und flach auf ein mit Papier ausgelegten Blech legen. Bei Umluft ca. 200 Grad ca. 15 Minuten bis die Schnecken goldgelb sind.
Die nicht benötigte Füllung kann portioniert eingefroren werden.

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Brathering

 

Zutaten

4 grüne Heringe, ohne Kopf, küchenfertig
Zitronensaft
Mehl
1 EL Butaris
ca. 500 ml Milch

Marinade
4 Zwiebeln
3 EL Öl (Sonnenblumen)
2 Lorbeerblätter
1 EL Senfkörner
4 Pimentkörner
4 Wacholderbeeren
300 ml Hühnerbrühe (instant)
Essig, Weinessig oder Essenz nach Belieben
Zucker
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Heringe über Nacht in Milch einlegen. Öl erhitzen, Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Lorbeerblätter, Senf-, Wacholder- und  Pimentlörner im Öl anrösten. Feingeschnittene Zwiebeln dazugeben, mit Essig und Brühe ablöschen und mit Zucker und Salz abschmecken. Marinade ca. 15 Minuten leicht köcheln. Anschließend Marinade abkühlen lassen.

Heringe aus der Milch nehmen und mit Küchentuch abtrocknen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, und in Mehl wenden. Heringe in eine Backform mit Butaris legen und in einem auf 250 °C (Ober/unterhitze) vorgeheiztem Backofen auf die mittlere Schiene geben und ca. 15 Minuten goldbraun braten. Nach der halben Backzeit wenden. Anschließend die Heringe abkühlen lassen und in eine Form legen und mit der Marinade begießen. Nach 2-3 Tagen im Kühlschrank sind die Bratheringen gut durchgezogen. Mit Bratkartoffeln servieren.

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Apfelkuchen

Zutaten

Teig
100-125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
eine Prise Salz
Abrieb von 1/2 Zitrone
200 g Weizenmehl
2 gestrichene TL Backpulver
1-4 EL Milch

Belag
3-4 säuerliche Äpfel, z.B. Cox Orange
EL Rosinen
1 EL Rum

zu Bestäuben
etwas Puderzucker

Backform
1 Springform, Ø 24 oder 26 cm

Zubereitung

Die Rosinen in Rum etwas einweichen.

Für den Teig die Butter mit Handrührer schaumig rühren und nach und nach Zucker, Eier und Gewürze hinzugeben. Mehl und Backpulver vermengen und löffelweise unterrühren. Wenn der Teig zu fest wird, so viel Milch hinzugeben, so dass er schwer (reissend) vom Löffel fällt. Den fertigen Teig in eine gefettete Springform füllen und glattstreichen.

Für den Belag die Äpfel schälen, in Viertel schneiden, mehrmals der Länge nach einritzen und kranzförmig auf den Teig legen (nicht in den Teig drücken!. Die Rosinen und den Rum auf dem Kuchen verteilen.

Bei vorgeheiztem Backofen bei 175-200 °C ca. 40-50 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben

 Anmerkung:
Quelle: Dr. Oetker Backbuch „Backen macht Freude“, 1963

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